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Mufflon -
Kovî Kurdische Wildtiere
(aus Wikipedia 25.05.2008)
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Unterordnung:
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Wiederkäuer (Ruminantia)
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Familie:
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Hornträger (Bovidae)
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Unterfamilie:
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Ziegenartige (Caprinae)
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Gattung:
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Schafe (Ovis)
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Art:
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Orientalisches Wildschaf (Ovis
orientalis)
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ohne Rang:
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Mufflon (Ovis orientalis
orientalis-Gruppe)
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Als Mufflon (Ovis orientalis orientalis-Gruppe) werden
mehrere Unterarten des Orientalischen Wildschafs zusammengefasst. Im
engeren Sinne wird damit der Europäische Mufflon bezeichnet. Der Mufflon
gilt als Vorfahr des Hausschafs.
Merkmale
Mufflons haben eine Kopfrumpflänge von 130 Zentimeter, eine
Körperhöhe von 90 Zentimeter und ein Gewicht von 50 (Männchen) bzw. 35
Kilogramm (Weibchen).
Lebensweise
Das Habitat sind gebirgige Landschaften. Hier bilden Weibchen und
Lämmer Herden von bis zu hundert Tieren, während die Böcke Einzelgänger
sind, die nur zur Paarungszeit zu den Herden stoßen.
Verbreitung
Aktuell ist der Mufflon im Kaukasus, im nördlichen Irak, und im
nordwestlichen Iran verbreitet. Einst reichte ihr Verbreitungsgebiet
weiter über Anatolien, die Krim und den Balkan. Hier ist es bereits vor
ca. 3.000 Jahren verschwunden. Es gibt allerdings noch Mufflons auf
Zypern, Korsika und Sardinien; umstritten ist allerdings, ob es sich
hierbei um echte Wildschafe oder um Nachkommen sehr ursprünglicher
Hausschafe handelt.
Grubb (2005) unterscheidet sechs Unterarten des Mufflons:
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Europäischer Mufflon (Ovis orientalis
musimon (Pallas, 1811)): Vor etwa
7.000 Jahren gelangte der Europäische Mufflon nach Korsika und
Sardinien, eingeführt wurde er in fast ganz Europa.
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Zypern-Mufflon (Ovis orientalis ophion
Blyth, 1841): Der Zypern-Mufflon wurde im
Verlauf des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet, konnte aber
zwischenzeitlich durch Schutzmaßnahmen auf eine Population von 2.000
gebracht werden. Nach Schätzungen von 1997 ist der Bestand infolge von
Krankheiten allerdings wieder auf 1.200 gefallen, weshalb die Unterart
stark gefährdet ist.
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Armenischer Mufflon (Ovis orientalis
orientalis Gmelin, 1774):
Kaukasusgebiet, Nordwest-Iran und südlicher Teil Kleinasiens. Die
Schulterhöhe beträgt 88 bis 94 cm, die Hörner sind negativ
schneckenförmig nach hinten gebogen, die Hornlänge beträgt bis zu 67
cm, der Umfang der Hörner an der Basis liegt zwischen 22 bis 27 cm.
Weibchen sind teilweise hornlos. Die Fellfärbung variiert zwischen
rostrot und zimtfarben, bei den Männchen findet sich meist ein heller
Flankenfleck variabler Größe an den Seiten. Brust und Unterseite sind
durch verlängerte, dunkle Haare, die allerdings nicht bis zur Kehle
reichen, gekennzeichnet. Der nomenklatorische Status von orientalis
ist umstritten und so wird häufig das jüngere Synonym gmelinii
verwendet.
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Esfahan-Mufflon (Ovis orientalis
isphahanica Nasonov, 1910):
Zagrosgebirge im Iran.
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Laristan-Mufflon (Ovis orientalis
laristanica Nasonov, 1909): Der
Laristan-Mufflon ist klein. Ausgewachsene Böcke erreichen kaum mehr
als 75 Pfund Körpergewicht. Das Verbreitungsgebiet ist auf einige
Reservate Nahe der Stadt Lar im Südiran beschränkt. Der Lebensraum
dort sind heiße Wüstengebiete.
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Hausschaf (Ovis orientalis aries
Linnaeus, 1758).
Beziehung zum Menschen
Seit jeher wird der Mufflon vom Menschen gejagt. Vor schätzungsweise
10.000 Jahren wurde der Mufflon domestiziert. Seitdem gibt es
Hausschafe. Als wahrscheinlichster Ort der erstmaligen Domestikation
wird Anatolien angesehen. Seit ca. 8000 Jahren gibt es Hausschafe auch
in Westeuropa.
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